LAGUNA DI S. GILLA
Dieses Feuchtgebiet ist seit jeher eine Synonym für Leben und eine wichtige Ressource für die Fischerei, weil es sehr reich an Fisch ist. Die Fische und vor allem die Jungtiere wandern in die Lagune für der Nährstoffreichtum, aber auch für die geringe Zahl an Räubern im Vergleich zum offenen Meer. Fischer kennen die Fische und seinen Fortbewegungen und haben Fischereigeräte und Fangtechniken für verschiedene Arten von Fischen entwickelt. Mit Fischfang verdienen die Leute ihren Lebensunterhalt aber Fischerei ist auch Teil der Identität des Menschen, die hier leben und gelebt hatten.
Für die sardischen Menschen war die Fischerei, mit dem Landwirtschaft und Jagd, der ältesten Lebensunterhalt. Bereits 6.000 Jahren v.Chr wurden Überreste von Fischen und Schalentiere in der Nähe von diesem Bereich gefunden; während der phönizisch- punischen Zeit (10. Jh. v.Chr. - 4. Jh. n.Chr.) wurden die Fische auf der ganzen Insel verkauft (Überreste von Muscheln wurden weit entfernt von Küstengebieten gefunden). Die Fischerei gewinnt an Bedeutung über Jahrhunderte. Dank der Fischerei in dieses Feuchtgebiet, wohnten hier etwa 500 Familien im 1930. Auch heute noch ist das Fischen eine Quelle des Lebensunterhalts und die Lagune ist das Theater des Festes der Lagune und des Festes des heiligen Petrus, Apostel und Fischer.
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